Routinen Teil 3: Morgenroutine meiner Tochter

Hey du,

schön das du deinen Weg zu meinem Blog gefunden hast. Falls du die Routinen-Reihe bereits verfolgst: Willkommen zurück! Solltest du neu hier auf meinem Blog sein: Herzlich willkommen! Lies dir doch gerne mal Teil 1 und 2 durch um hier dann direkt Anschluss zu finden.

Mal eine Frage zwischen drin: Hast du ein Baby oder bist du schwanger und einfach neugierig wie es mit einem Baby so aussehen könnte? Antworten kannst du gerne weiter unten im Kommentarbereich. Ich freu mich drauf! ☺️

Heute möchte ich davon erzählen, was sich an unserer Morgenroutine verändert hat. Ich bespreche heute mit dir also unseren Morgen im Alter von drei bis sechs Monaten. Viele Unterschiede gab es von Monat zu Monat nicht mehr, weshalb ich ab jetzt eher auf Teilbereiche eingehen werde. Legen wir mal los!

Aufwachen

Da ich mit Elizabeth keinen festen Zeitplan verfolge, wach ich auf, wenn sie wach wird. In der Regel ist es irgendetwas zwischen sieben und acht Uhr. Wenn sie gut drauf ist, schau ich erstmal wie‘s in der Wetter-App aussieht, bevor wir in den Tag starten.

Körper- und Gesichtspflege

Nach dem Aufstehen werden Elli‘s Gesicht und Hände mit lauwarmen Wasser gewaschen. Mit vier Monaten noch mit einem zurecht geschnittenen Einmalwaschlappen, ab fünf Monaten dann mit der Hand vorsichtig im Bad.

Dafür die Kleine in den Fliegergriff mit dem Köpfchen vorne nehmen (bitte erst ab guter Kopfkontrolle machen), die Hand nass machen und Vorsicht von oben nach unten das Gesicht abstreichen. Ebenso habe ich ihre Hände vorsichtig angefangen unter das laufende Wasser zu halten um so die ganzen Fussel auszuwaschen. Sie hat recht schnell angefangen mit dem Wasser zu spielen und zu lachen.

Das Gesicht abtupfen fand sie nicht so dolle, also wurde es zum Spiel.

Wir zählen runter: 3, 2, 1…. TUPF TUPF TUPF. Ist jetzt übrigens ein Highlight bei uns.

Nach Bedarf mache ich gerne nochmal ihre Achseln (wie gewohnt mit Öl) sauber und schaue, dass da nichts in ihren Falten ist, dass die Haut irritieren könnte.

Zähneputzen

Sollte dein Baby bereits die ersten Zähne bekommen, sollte das Zähneputzen ein fester Bestandteil eurer morgendlichen Routine sein. Wir haben das Zähne putzen ab sechs Monaten eingeführt, da Elli zwei Zähnchen bekam. Mehr zum Thema Zähneputzen kommt bald online, dass wirst du dann bei gegebener Zeit hier nachlesen können.

Umziehen

Nach dem Waschen und Zähneputzen stand dann eine frische Windel an und das Umziehen für den Tag. Sollte sie morgens direkt ein größeres Geschäft erledigt haben, hab ich sie vor dem Waschen ausgezogen und (auf die Gefahr hin angepullert zu werden) dann nackig mit ins Bad genommen.

Da wir ja morgens fleißig nach dem Wetter geschaut haben, wird dann dem Wetter entsprechende Kleidung rausgesucht und angezogen. Beim Umziehen wird ein wenig gespielt und Quatsch gemacht. Die Arme mal gestreckt, dann ein wenig Guck-Guck-Spiel.

Beim Umziehen am Morgen bekam Elli ebenfalls ihr Vitamin D. Wir haben das Vitamin D in Tropfen. Der Löffel wurde gerne beim Wickeln erkundet und bestaunt.

Spielen

Elizabeth hatte direkt nach dem Aufstehen noch keinen Hunger, daher habe ich eine Spielstunde am Morgen vor dem Essen eingebaut. Und es war in der Regel wirklich eine Stunde, manchmal anderthalb, in der wir gespielt haben.

Ab und an hat sie sich schon sehr gut selbst beschäftigt, also hab ich ein wenig Haushalt gemacht.

Erste Mahlzeit des Tages

Elizabeth hat bereits ab einem Alter von fünf Monaten Beikost bekommen. Da sie aber mit sechs Monaten den Brei doch nicht mehr so cool fand, gab’s bei uns so schnell keinen Frühstücksbrei. Die erste Mahlzeit war somit eine Stillmahlzeit.

Viel ist es nicht, gibt der Kleinen jedoch Sicherheit

Für uns Erwachsene sind die morgendlichen „Rituale“ zum Standard geworden und wir denken kaum dran. Aufstehen, Gesicht und Hände waschen, Zähneputzen – fertig machen für den Tag. Für ein Baby ist das alles neu. Auf einmal wachsen da Zähne, was ist das überhaupt? Und dann kommt da plötzlich so eine seltsame Bürste, die hat einen ganz komischen Geschmack, in den Mund und wird hin und her gerubbelt. Pfui.

Was ich damit sagen will: alles was wir Erwachsene jetzt routiniert und selbstverständlich machen muss erst gelernt werden. Das laufende Wasser aus dem Wasserhahn kann aufregend oder beängstigend sein. Taste dich rein und versuch deinem Kind nichts aufzudrängen.

Damit verabschiede ich mich und wünsche dir und deiner Familie ein schönes Wochenende!

Bis bald

Alisa

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