Was man vor der Anschaffung eines Hundes beachten sollte

Shih-Tzu-Mix Namens "Luna" Portrait und Foto mit Bloggerin

***For English version please click here or see below.***

Erstmal vorab: ich bin kein Hundetrainer, kein Experte und versuche auch keiner zu sein. Ich bin mit meinem Hund selbst nie in eine Hundeschule oder zum Hundetraining gegangen und habe mir mein Wissen aus dem Alltag angelernt.

Wie vielleicht einige von euch wissen (oder auch nicht) haben wir einen Hund. Den Hund habe ich in die Beziehung gewissermaßen mitgebracht. Mein Mann (damals mein Freund) hat unsere kleine Luna von ihrem ersten Tag bei mir an kennen und lieben gelernt. Er übernahm, obwohl noch offiziell „mein Hund“, direkt mit Verantwortung für sie.

Luna

Unsere Luna ist ein Mix aus Shih-Tzu, Malteser und Toy-Pudel. Sie ist im Februar 2015 geworden und derzeit 4,5 Jahre alt.

Vom Wesen her ist sie nach wie vor sehr welpentypisch verspielt, obwohl sie schon lange kein Welpe mehr ist. Viele reagieren erstaunt, wenn ich ihr alter benenne. Sie testet nach wie vor ihre Grenzen aus, kann aber auch sehr verpennt sein.

Auch wenn hier vielleicht der ein oder andere gleich meckert: sie kann (wenn nötig) mit uns ausschlafen. Zu Zeiten, an denen ich noch Nachtschichten arbeitete, konnte Luna ohne Probleme mit uns auch bis 15:00 Uhr schlafen (natürlich bin ich dann gegen 7-8 Uhr morgens mit ihr raus und hab ihr Frühstück gegeben). Sie hat uns schon immer ausruhen lassen, vor allem wenn sie merkte, dass einer von uns krank ist. Sie kann sich auch durchaus mit sich selbst beschäftigen und ist sehr freundlich zu anderen Hunden und Menschen.

Welche Fragen sollte man sich stellen, bevor man sich einen Hund anschafft?

Bevor ich Luna zu mir holte, lies ich mir einiges durch den Kopf gehen. Aus diesem Gedankensalat kann ich folgende Fragen nennen, die ihr euch selbst stellen und beantworten könnt um euch so für oder gegen einen Vierbeiner zu entscheiden.

1. Habe ich Zeit für einen Hund?

Ich hatte schon öfter mal die Unterhaltung mit Menschen, die sich einen (großen) Hund anschaffen wollen und mich dann ausfragten über den Aufwand. Man merke an: Luna hat eine Schultergröße von ca. 30-35 cm und wiegt 7 kg. Sie gehört zu kleinen Hunden. Und dann die Frage „Man muss doch nur zwei mal täglich mit denen raus oder?“. Ich könnte Kopfschütteln, aber diejenigen die fragen, wissen es einfach nicht besser.

Euer Hund muss mindestens drei mal am Tag raus. Je nach Hunderasse reichen drei große Runden täglich nicht aus. Eventuell braucht euer Hund einen täglichen Auslauf im Wald von 2-4 Stunden (Rassenabhängig, doch dazu mehr weiter untern).

Habt ihr Zeit für den Hund und wenn ja, wie viel? Habt ihr täglich nur 30 Minuten frei, da ihr sonst beschäftigt seit, ist ein Hund vielleicht nicht das richtige Haustier für euch. Passt der Hund in euren Alltag zu Arbeit, Uni, Familie, Haushalt?

2. Habe ich Kraft für einen Hund?

Hund ist Arbeit. Natürlich ist es schön zusammen zu spielen und auf der Couch zu kuscheln, aber auch das gibt’s nicht kostenlos. Euer Hund möchte gepflegt, versorgt und trainiert werden ABGESEHEN vom Gassi-/ Spazierengehen.

Der Aufwand richtet sich vor allem nach der Hunderasse.

Habt ihr die Kraft euch um den Vierbeiner zu kümmern? Vergesst nicht alles auch auf längerfristige Sicht zu beachten. Natürlich kann man nicht vorhersagen, was in 5 Jahren sein wird. Ihr könnt aber durchaus grobe Pläne machen.

Ich holte Luna in der 11. Klasse, somit vor dem Schulabschluss in einem Alter von 18 Jahren. Bereits damals wusste ich zumindest, dass ich nach dem Schulabschluss (oder auch früher) von Zuhause ausziehen möchte und definitiv an die Uni gehen will. Auch habe ich bereits mit 18 längstens gearbeitet und alle Aspekte versucht zu berücksichtigen.

Möglicherweise habt ihr Familienmitglieder, die euch bei der Pflege etwas unterstützen können? Sprecht es definitiv ab, vielleicht rechnet ihr mit der Hilfe eurer Mutter, aber sie selbst hat keine Kraft vor oder nach ihrer Arbeit noch Aufgaben für den Hund zu übernehmen.

3. Habt ihr das Budget für einen Hund?

Auch wenn dieses Thema unangenehm ist: habt ihr das nötige Geld für einen Hund?

Es sind nicht nur die Anschaffungskosten. Ihr müsst mit Kosten für folgendes rechnen:

  • Anschaffung (Kaufpreis/ Schutzgebühr)
  • Erst-Ausstattung
  • Impfungen
  • Chip/ Tätowierung
  • Heimtierausweis
  • Pflege/ Hygiene
  • Essen
  • Arztbesuche und Medikamente im Krankheitsfall
  • ggf. Hundefriseur

Die meisten dieser Kosten variieren stark nach der Hunderasse. So werden die meisten Medikamente nach Gewicht des Hundes gegeben. Je größer der Hund, desto teuerer das notwendige Medikament.

Beispiel: Kosten für Luna bisher

Anschaffung: 400,- € mit ersten Impfungen und Entwurmungen plus Chip und Impfausweis

Erster Tierarztbesuch: ca 120,- € beinhaltend die letzte Aufbau-Impfung, Ausstellung des Heimtierausweises, allgemeiner Check

Jährliche Impfung: ca. 70-100,- € jeweils, da noch Analdrüsen geleert werden, Spot-On’s gegen Zecken mitgenommen werden und Entwurmungstabletten

bisher 3 x Magen-Darm-Erkrankrung im Winter: Tierklinik besuch mit vollem Programm (Tropf etc.) ca. 350,- € pro Krankheitsfall

Erstausstattung: beinhaltend Geschirr, Leine, Haltsbänder (nach große, der Hund wächst), Schlafplätze (mindestens einer pro Zimmer), Laufstall, Autositz etc. ca. 450,- € über die ersten 5-7 Monate verteilt (Rasse abhängig)

Essen: steigert sich mit Wachstum des Hundes, wir liegen derzeit bei ca 60-80,- €/ Monat

Luna’s bisherige Kosten betragen somit ca 4650,- € zzgl. laufende Kosten

Wie gesagt gehört Luna aber zu den kleineren Hunden. Je größer der Hund, desto mehr Futter etc. braucht ihr. Die Kosten steigen sodann.

4. Welcher Hund passt zu mir?

Nach dem ihr also Antworten für Fragen 1-3 habt, könnt ihr euch mit der Hunderasse beschäftigen. Vielleicht wolltet ihr schon immer eine Dogge haben, habt aber weder Kraft, Zeit noch Geld für eine.

Was solltet ihr also bei der Rassen-Auswahl beachten? Die einzelnen Rassen mit den Eck-Daten könnt ihr auf Google finden bzw. eine Suche nach besonders familienfreundlichen Hunderassen o.ä. starten.

Ich möchte im Weiteren nicht auf einzelne Rassen eingehen, sondern die wichtigsten Charakteristiken ansprechen.

a. Größe des Hundes

Bei der Suche nach einer zu euch passenden Hunderasse solltet ihr euch zunächst für die Größe des Hundes entscheiden. Wichtig ist das vor allem im Hinblick auf den Aufwand, welchen der Hund mit sich bringt.

Ein Labrador braucht bspw. mindestens zwei Stunden Auslauf pro Tag, während ein Chihuahua deutlicher weniger Auslauf braucht. Habt ihr keine zwei Stunden täglich um in den Wald zu gehen oder wohnt gar in der Stadt, sind vielleicht eher kleinere Hunderassen euer Ziel. Auch braucht ein größerer Hund mehr Futter und mehr Platz in euer Wohnung/ eurem Haus, als ein Kleinerer. Ob die Haltung eines 50kg Hundes in einer Ein-Zimmer-Wohnung das Ideale und Artgerechte ist, ist fraglich. Immerhin freut sich auch der Hund, wedelt mit dem Schwanz und wird dabei eventuell eine Lampe o.ä. um, geschweige von dem wenigen Platz in dem er sich bewegen kann.

b. Fellart

Beschäftigt man sich mit der Vielzahl der Hunderassen fallen vor allem folgende Fellarten auf:

Glatt- oder Kurzhaar, mit und ohne Unterwolle, Rauhaar, Langhaar, Stockhaar, Langstockhaar.

Dies ist im Übrigen ein wichtiges Kriterium für Allergiker. Hunderassen wie Shi-Tzu’s haben kein Fell, sondern eher Haare und verlieren diese kaum bis garnicht.

Ihr müsst aber nicht zwangsweise auf einen großen Hund aufgrund von eurer Allergie verzichten. Mittlerweile gibt es diverse Kreuzungen zwischen Labradoren und Pudel. Übrigens ist auch der Königs-Pudel eine größere Alternative für Allergiker.

Habt ihr zwar jetzt keine Allergie gegen Hunde, seit aber Anfällig für die Entwicklung neuer Allergien (ist bei mir bspw. der Fall), könnt ihr vorbeugend eher eine allergiker-freundliche Hunderasse in Betracht ziehen. So kann die (zukünftige) Abgabe des Hundes aufgrund einer Allergie vermieden werden.

Stichwort Allergie:

Achtet darauf, ob ihr gegen das Hundefell oder die Hundeschuppen allergisch seit. Denn auch allergiker-freundliche Hunderassen schützen euch nicht vor der Hundeschuppen-Allergie. Auch könnte man auf den Speichel allergisch reagieren. So ist bspw. meine Mutter gegen Luna’s Speichel allergisch und darf sich nicht von ihr Küsschen geben lassen.

c. Pflege

Wie viel Pflege benötigt diese Hunderasse?

Kaum-haarende Hunde müssen zum Friseur und täglich gebürstet werden. Sie müssen auch teilweise bereits bei dreckig-werden gebadet werden und besitzen oft keine Unterwolle. Aufgrund der fehlenden Unterwolle, frieren die Hunde sehr schnell. Vor allem der Bauch ist sehr schlecht durch Fell geschützt. Pullover und Jäckchen müssen her, da auch Hunde eine Blasenentzündung bekommen können.

Die meisten anderen Fellarten sollten nicht so oft gebadet werden, müssen auch nicht täglich gebürstet werden. Doch ist das Fell in der ganzen Wohnung verteilt und ihr müsst öfter putzen.

Was euch an Aufwand stört oder zu viel wird, müsst ihr für euch entscheiden. Beachtet aber auch, dass das Bürsten und/ oder Baden eines großen Hundes länger dauert, als bei einem kleinen. Logisch, oder?

d. Wesen

Direkt vorab: jeder Hund hat seinen eigenen Charakter. Wirklich jeder. Es gibt aber gewisse Charakter-Züge, die sich für bestimmte Hunderassen ausprägen.

So möchte ein Terrier gerne Jagen und braucht deshalb mehr Aufwand, um diesen Jagdtrieb zu kontrollieren. Jack-Russel Terrier sind zwar klein und süß, haben aber so einen Jagdtrieb, besitzen unmenschlich viel Energie und werden schnell zu unausgeglichenen „Horrorhunden“, weil der Besitzer nicht mehr hinterher kommt.

Schäferhunde und Border Collies sind wunderschön, haben aber einen Beschützerinstinkt. So kann ein Schäferhund eventuell zu Schwierigkeiten mit zukünftigem Nachwuchs führen, da er eventuell das Baby als Bedrohung ansehen könnte. Er könnte aber auch das Baby vor den Eltern schützen wollen.

Wünscht ihr euch also in den nächsten 10 Jahren nachwuchs, solltet ihr euch nach familienfreundlichen Rassen erkundigen oder aber, wie ihr den Hund von Anfang an „kinderfreundlich“ erziehen könnt durch den Einbau bestimmter Übungen in euren Alltag.

5. Lebenszeit

Bevor ihr euch einen Hund holt, solltet ihr euch genau vor die Augen halten, wie lange diese Leben. Das ist kein Hamster, der nach 2-3 Jahren ablebt. Hunde können durchaus 10-20 Jahre leben. Ihr könnt ein Feeling für die Dauer bekommen, wenn ihr es einfach mal an euerem Alter misst.

Bei mir war das mit 18 Jahren so, dass ich mir dachte: so Alt wie ich bin, so lange könnte mein Hund mich begleiten. Möchte ich das wirklich?

Auch wenn der Hund am Anfang süß und verspielt ist, das ändert sich mit dem Alter. Auch Hunde werden zu Senioren. Sie erblinden, werden taub. Ihnen Fallen die Zähne und das Haar aus. Sie entwickeln eine Inkontinenz und fangen an die Wohnung voll zu machen – nicht mit Absicht, sondern aus Altersgründen.

Seit ihr bereit auch in der letzten Lebensphase für den Vierbeiner da zu sein?

6. Welpe, Junghund oder Senior?

Seit ihr bis hierher mit eindeutigen und ernsthaften „JA’s“ gekommen, solltet ihr überlegen, wie alt euer Hund bei Anschaffung sein soll.

Ein Welpe braucht in den ersten Lebensmonaten besonders viel Zuwendung, wie auch ein Senior (der aber zum Lebensende).

Was passt zu euch? Am Anfang bringt zwar jeder Hund „extra“ Arbeit aufgrund der Eingewöhnung, doch mit einem 8-9 Wochen alten Welpen, müsst ihr alle 2-3 Stunden raus – auch nachts -. Bei einem Junghund könnten Verhaltensweise eingeprägt worden sein, die ihr als negativ empfindet und abtrainieren wollt. Je nach eurer Erfahrung und eurem Willen eine Hundeschule zu besuchen, könnt ihr eine bestimmte Altersklasse anpeilen. Beißt euch aber nicht zu sehr daran fest, sondern nutzt das Alter lediglich als Orientierung.

7. Tierheim oder Züchter?

Habt ihr euch für eine bestimmte Hunderasse oder -gruppe entschieden, muss ein passenden Vierbeiner her. Doch woher?

Tierheim

Es gibt diverse Gründe, warum Tiere ins Tierheim kommen. Der Besitzer ist verstorben, schwer krank, die Hunde wurden ausgesetzt, auf der Straße geboren etc.

Doch alle haben eins gemeinsam: sie haben ein neues und liebevolles Zuhause verdient. Gegen eine Schutzgebühr und eventuelle Auflagen (z.B. Kastration), sind Hunde aus dem Tierheim zu adoptieren.

Doch auf Tierheime haben ihre Nachteile. Die Tiere verhalten sich oft ganz anders, da sie leider meistens keine richtige Bezugsperson haben oder einfach in Anwesenheit anderer Hunde ein anderes Verhalten an den Tag legen. Auch wird im Tierschutz öfter mal am Alter oder an der Gesundheit gepfuscht.

Genauso wie bei Züchtern, müsst ihr auch bei Tierheimen vorsichtig sein.

Fehlt euch die nötige Transparenz oder habt ihr ein faules Bauchgefühl, solltet ihr euch gegen das Tierheim und das Tier entscheiden. Zieht weiter und schaut euch weitere Tierheime an.

Möglicherweise sucht ihr nach einer bestimmten Hunderasse, die es in den Tierheimen in eurer Umgebung nicht gibt. Dann lohnt sich die Suche in benachbarten Bundesländern, sofern ihr den Weg natürlich auf euch nehmen wollt.

Züchter

Züchter sind ein umstrittenes Thema. Denn Züchter schummeln mit den gleichen Tricks wie Tierheime und teilweise mit noch schlimmeren.

Die Tiere vom Züchter können mehrere tausend Euro kosten, weil diese angeblich in irgendeinem Verein sind und eine Ahnentafel mitbringen (die dem Hund selbst egal ist). Wenn das der Wahrheit entspricht, ist alles schön und gut.

Der Welpenhandel ist jedoch massiv. Daher gibt es unzählige „Züchter“ die in wirklichkeit Vermehrer sind. Sie pumpen die todkranken Tiere mit Medikamenten voll, damit sie bei Besichtigung bzw. Abgabe gesund aussehen. In Wahrheit sterben die Kleinen recht schnell, der „Züchter“ ist dann nicht mehr auffindbar.

Warnsignale die ihr nicht ignorieren solltet

  • Transparenz: eure Fragen bzgl. der Herkunft und Gesundheit der Tiere sollten nicht einfach abgespeist werden bzw. nur oberflächlich beantwortet werden.
  • Bei Züchtern: Ist das Muttertier da, kann man es sehen? Im besten Fall ist sogar der Vater der Welpen vor Ort.
  • Kauft niemals Hunde aus dem Kofferraum von einem „Züchter“.
  • Auch nicht auf der Straße.
  • Bietet das Tierheim oder der Züchter an auch zukünftig für Ratschläge erreichbar zu sein?

Habt ihr bereits einen Hund Zuhause? Was habt ihr euch durch den Kopf gehen lassen, bevor ihr ihn euch geholt habt? Teilt doch eure Tipps im Kommentar-Bereich, um anderen bei der Entscheidung zu helfen.

Bei Fragen oder Anregungen könnt ihr mich jederzeit über das Kontaktformular erreichen.

Bis dahin wünsche ich euch ein schönes Wochenende,

Alisa

What to consider before buying a dog

First of all: I’m not a dog trainer, not an expert and try not to be one. I never went to a dog school with Luna or to a dog training and learned everything I know in my everyday life.

As maybe some of you know (or don’t know) we have a dog. I brought the dog into the relationship, so to speak. My husband (then my boyfriend) got to know and love our little Luna from her first day with me. He took over responsibility for her, although she was still officially considered „my dog“.

Luna

Our Luna is a mix of Shih-Tzu, Maltese and Toy Poodle. She was born in February 2015 and is currently 4.5 years old.

Her character is still very playful, although she isn’t a puppy anymore. Many react astonished when I tell them her age. She is still testing her limits, but can also be very sleepy.

Don’t complain about the following: she can (when necessary) sleep in with us. At times when I was still working night shifts, Luna could sleep with us until 15:00 3 pm. She always lets us rest, especially when she notices that one of us is sick. She can also be very self occupied and is very friendly to other dogs and people.

What questions should you ask yourself before getting a dog?

Before I got Luna, I head many thoughts to go through. After putting my thoughts together I can name you the following questions you should ask yourself before you make the decision of bringing a dog into your life.

1. Do I have time for a dog?

I’ve often had conversations with people who’ve wanted to get a (big) dog and then asked me about the effort. Keep in mind: Luna has a shoulder size of about 30-35 cm and weighs 7 kg. She is more of a smaller dog. And then the question ‚You only have to go out with them twice a day, don’t you?‘ I could shake my head, but those who ask don’t know any better.

Your dog has to go out at least three times a day. Depending on the breed, three large rounds a day are not even enough. Maybe your dog needs a daily run out in the forest of 2-4 hours (depending on the breed, but more about this further down below).

Do you have time for the dog and if yes, how much? If you have only 30 minutes of free time per day, because you’re busy otherwise, a dog may not be the right pet for you. Does the dog fit into your everyday life considering work, university, family, and household?

2. Do I have strength for a dog?

Dog is work. Of course it’s nice to play together and cuddle on the couch, but it’s not for free either. Your dog wants to be cared for, taken care of and trained.

The effort depends especially on the dog’s breed.

Do you have the strength to take care of your four-legged friend? Don’t forget to consider everything also in the long run. Of course you can’t predict what will happen in 5 years. But you can make rough plans.

I adopted Luna in the 11th grade, before graduating from school at an age of 18 years. I already knew by then at least that I wanted to move out from my parents home after finishing school (or earlier) and definitely want to go to university. I have also worked with 18 and tried to consider all aspects.

Maybe you’ve family members who can help you with taking care of your pet? You might count on the help of your mother, but she has no strength to take over tasks for the dog before or after her work.

3. Do you have the budget for a dog?

Even if this topic is unpleasant: do you have the needed money for a dog?

It’s not just the acquisition costs. You have to expect costs for the following:

  • Acquisition (purchase price / nominal fee)
  • Initial equipment
  • Vaccinations
  • Chip/ tattoo
  • Pet passport
  • Care/ Hygiene
  • Food
  • Visits to the doctor and medication in case of illness
  • When necessary dog hairdresser
  • Taxes (depending on the state you live in)

Most of these costs vary greatly according to the breed. So most medications are given according to the weight of the dog. The bigger the dog, the more expensive the medication.

Example: Costs for Luna so far

Acquisition: 400,- € with first vaccinations and deworming plus chip and vaccination card

First visit to the vet: about 120,- € including the last vaccination, issuance of the pet passport, general check-up

Annual vaccination: approx. 70-100,- € each time, as the anal glands need to be emptied, spot-on’s against ticks and deworming tablets are taken along

so far 3 x gastrointestinal disease in winter: animal clinic visit with the full program (drip etc.) approx. 350, – € per case of illness

Initial equipment: including crockery, leash, straps (the dog grows), sleeping places (at least one per room), playpen, car seat, etc. approx. 450, – € spread over the first 5-7 months (race dependent)

Food: increases with growth of the dog, we are currently at about 60-80, – €/ month

Luna’s costs are about 4650,- € plus running costs

As said Luna belongs to the smaller dogs. The bigger the dog, the more food etc. you need. The costs rise.

4. Which dog breed suits me and my lifestyle?

So after you’ve answered questions 1-3, you can start thinking about dog breeds. Maybe you’ve always wanted to have a Great Dane, but have neither strength, time nor money for one.

What should you keep in mind when choosing a breed? You can find the individual breeds with the corner data on Google or start a search for especially family-friendly dog breeds or similar.

I don’t want to go further into single breeds, but the most important characteristics you should consider.

a. Size of the dog

When searching for a dog breed that suits you, you should decide on the preferred size of the dog first. This is especially important in view of the effort the dog entails.

For example, a Labrador needs at least two hours of exercise per day, while a Chihuahua needs much less. If you don’t have two hours a day to go into the forest or even live in the city, maybe smaller dog breeds are more suited to your lifestyle. Also a bigger dog needs more food and more space in your apartment/house than a smaller one. Whether keeping a 50kg dog in a one-room apartment is ideal and species-appropriate is questionable.

b. Fur type

There is a variety of fur types, such as:

Smooth – or short-hair, with and without undercoat, rough hair, long-hair, stick-hair, long-stock-hair.

By the way, this is an important criteria for allergy sufferers. Dog breeds like Shi-Tzu’s don’t have fur, but rather hair and hardly shed or not at all.

But you don’t have to dispense with the idea of a big dog because because of your allergy. Meanwhile there are various crosses between Labradors and Poodles. By the way, the King Poodle is also a bigger breed and an alternative for allergy sufferers.

If you don’t have an allergy against dogs now, but you are susceptible to the development of new allergies (this is the case with me, for example), you can rather consider prophylactically getting an allergy-friendly dog breed. In this way the (future) release of the dog due to an allergy can be avoided.

Speaking of allergy:

Pay attention to whether you are allergic to the dog fur or the dog shed. Even allergy-friendly dog breeds don’t protect you from a dog shed allergy. You could also react allergic to the saliva. My mother, for example, is allergic to Luna’s saliva and forbids her to give kisses.

c. Care

How much care does a specific breed need?

Hardly hairy dogs must be brushed daily and brought to the hairdresser every couple of months. Some of them have to be bathed after being outside in the dirt and often have no undercoat. Due to the lack of undercoat, the dogs freeze very quickly. Especially the belly is badly protected. Sweaters and jackets must be worn, as dogs can also get cystitis.

Most other types of fur should not be bathed as often and don’t have to be brushed daily. But the fur is spread all over the flat and you have to clean it more often.

You have to decide for yourself what you don’t want to do or what you get too much of. Also note that brushing and/or bathing a large dog takes longer than brushing and/or bathing a small dog. Logical, isn’t it?

d. Character

Beforehand: each dog has its own character. Really every dog. However, there are certain character traits that are characteristic for certain dog breeds.

A terrier wants to hunt and therefore needs more effort to control this hunting instinct. Jack-Russel Terriers are small and cute, but have such a hunting instinct, possess inhuman energy and quickly become unbalanced „horror dogs“ because the owner can no longer follow.

Shepherds and border collies are beautiful, but have a protective instinct. So a shepherd can possibly lead to difficulties with future offspring, as he might see the baby as a threat. He might also want to protect the baby from the parents. MIGHT.

So if you want to have a baby in the next 10 years, you should consider some family-friendly breeds or how you can make the dog „child-friendly“ from the start by incorporating certain exercises into your everyday life.

5. Lifetime

Before you get a dog, you should consider that dogs can live for quite a couple of years. This is not a hamster that dies after 2-3 years. Dogs can live 10-20 years. You can get a feeling for the duration when you just measure the lifetime by your age.

For me when I got Luna I was 18 years old and I thought to myself: my age is how long a dog can live.

Even when the dog is sweet and playful in the beginning, it changes with age. Dogs also become seniors. They go blind, become deaf. Their teeth and hair fall out. They develop incontinence and start to poop all over the place – not intentionally, but for reasons of age.

Are you ready to be there for the four-legged friend also in the last phase of life?

6. Puppy, young dog or senior?

If you’ve come this far with clear and serious „YES“, you should consider how old your dog should be at adopting.

A puppy needs a lot of attention in the first months of its life, as does a senior.

What suits you and your lifestyle? In the beginning every dog brings „extra“ work because of the acclimatization. With an 8-9 weeks old puppy you have to go out every 2-3 hours – also at night. A young dog might bring „bad“ behaviour and you might want to train it down. Depending on your experience and your will to attend a dog school, you can target a certain age group.

Use the age only as an orientation. It’s not wrong to think about if beforehand.

7. Animal shelter or breeder?

If you’ve decided for a certain breed or group of dogs, a suitable four-legged friend has to be found. But do you adopt or shop?

Animal shelter

There are several reasons why animals come to the shelter. The owner passed away, is seriously sick, the dogs’ve been abandoned, born on the street etc.

But they all have one thing in common: they deserve a new loving home. For a nominal fee and possible conditions (e.g. castration), dogs from the shelter can be adopted.

But animal shelters have also some disadvantages. The animals often behave quite differently, because they unfortunately don’t have a proper reference person or simply show a different behaviour in the presence of other dogs. Also in the animal protection (at least in Germany) people life about the age and health of the animals.

Just as with breeders, you also have to be careful adopting from animal shelters.

When the shelter is lacking in transparency e.g. with not answering questions, you shouldn’t adopt from that shelter. Move on and check out more animal shelters.

You may be looking for a particular breed of dog that you can’t find in the shelters around you. If so it’s worth searching in neighbouring federal states.

Breeder

Breeders are a controversial topic. Breeders cheat with the same tricks as animal shelters and sometimes with even worse ones.

The animals of the breeder can cost several thousand euros, because they’re allegedly in some association and bring along a pedigree (which the dog itself doesn’t care). If this is true, everything is fine.

But the puppy trade is massive. Therefore there are countless „breeders“ who are in reality multipliers. They pump the terminally ill animals with medication, so that they look healthy during inspection and/or adoption. In reality the little ones die quite fast, the „breeder“ is no longer to be found.

Warning signals you shouldn’t ignore

  • Transparency: your questions regarding the origin and health of the animals should not simply be fobbed off or answered superficially.
  • With breeders: Is the mother animal there, can she be seen? In the best case even the father of the puppies.
  • Never buy dogs from the trunk of a „breeder“.
  • Also not on the street.
  • Does the shelter or the breeder offer to be available for advice in the future?

Do you already have a dog at home? What did you let go through your mind before you got him/ her? Share your tips in the comments section to help others with their decision.

If you have any questions or suggestions, you can always contact me via the contact form.

Until then I wish you a nice weekend,

Alisa

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